Ausstellung ETTELIOT - KunstCo...
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Ausstellung ETTELIOT - KunstConzept Düsseldorf e.V. aus Flingern zeigt Ail Hwang im reinraum

Der Kunstverein KunstConzept Düsseldorf e.V. aus Flingern stellt die koreanische Künstlerin Ail Hwang im reinraum e.V. aus. Ail Hwang zeigt in den vier Räumen der ca. 60 qm großen früheren unterirdischen Toilettenanlage in der Aderssstraße 30a in Düsseldorf eine Rauminstallation.


Der Kunstverein KunstConzept Düsseldorf e.V. läd herzlich ein zur Vernissage am 18. August 2016 um 19.30 Uhr. Am 24. August 2016 zur Finissage gibt es ein Künstlergespräch.


Öffnungszeiten:


18. bis 24. August 2016


jeweils von 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr


Kontakt:

Gudrun Wünsche

KunstConzept Düsseldorf e.V.Lindenstraße 180

40233 Düsseldorf Flingern

Tel. 0211 68 0 15 23

Zur Künstlerin Ail Hwang

Ausbildung

2012
Diplom als Meisterschülerin von Profs. Maik und Dirk Löbbert

2005 – 2014
Studium an der Kunstakademie Münster bei Prof. Henk Visch sowie Profs. Maik und Dirk Löbbert

2000 – 2004
Studium Freie Kunst an der Frauenuniversität Seoul (Abschluss BA)


Ausstellungen (Auswahl)

2015
14A144, 14 Künstlerlnnen im Ackerloft Flingern, Düsseldorf

2014
Scheinwerfer 2, Kunstmuseum Celle mit Sammlung Robert Simon, Celle (K)

Förderpreisausstellung, Kunsthalle Münster, Münsterreconstruction, Galerie Januar, Bochum

2012
Abwesen, Examensausstellung, Kunstakademie Münster, Münster
Die da ist mit der da da und ..., Meran, Italien

2010
Kunst in der Region, Kunsthaus Kloster Gravenhorst, Hörstel (K)
Über Wasser gehen, RUHR.2010, Kamen (K)
Kunstpfad Ruhr, RUHR.2010, Essen (K)
Goldenes Dorf, EMSCHERKUNST, Recklinghausen
opunkttpunkt, Netzkunst, www.opunkttpunkt.net

2009
13 Paradiso (cantico), Isola Bella, Lago Maggiore, Italien (K)
Schöne Insel, Kloster Bentlage, Rheine


Das künstlerische Schaffen

Ail Hwangs zumeist mit einfachen Mitteln gestaltete Objekte entfalten eine komplexe Sinnstruktur und bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Architektur, Zeichnung und Skulptur.

In ihrem künstlerischen Schaffen nimmt Ail Hwang formal und thematisch Aspekte und Fragestellungen des Raums auf und setzt diese in filigrane und ästhetisch reduzierte Objekte um. Die zurückhaltenden, leichten Artefakte entwickeln dabei eine Komplexität der Auseinandersetzung mit architektonischen, phänomenologischen und philosophischen Fragen des Raums, mit seiner Konstitution und seiner Wahrnehmung.

Zentral für ihr künstlerisches Schaffen ist das Thema Abwesen. Das Wort Abwesen stammt von dem koreanischen Philosoph Byung-Chul Han (Abwesen, Berlin 2007). Das Wort Wesen orientiert sich an der abendländischen Kultur und verweist auf das Dauernde und Gefestigte. Im buddhistischen taoistischen Denken geht es um das Gegenteil von Wesen: Ab-Wesen. Entscheidend ist die Differenz von Sein und Weg, von Wohnen und Wandern, von Standfestigkeit und Prozesshaftigkeit, Wesen und Abwesen.

Ail Hwang: „Die Frage nach Abwesen lässt das Statische aufbrechen und wird als bloßes Zeichen rekonstruiert. Der Prozess ist ambivalent: Der Aufbau der Skulptur integriert den Abbau. Das Aufbrechen / die Dekonstruktion lässt die Skulpturen flexibel bis zu dem Punkt werden, an dem die Existenz der Objekte selbst in Frage gestellt wird oder die raumschaffende Funktion der Architektur als gebautem Raum zurücktritt.“

Trotz meistens einfacher, zurückhaltender Mittel entfalten ihre Objekte eine komplexe Sinnstruktur und bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Architektur, Zeichnung und Skulptur.





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