Neue Ausstellung im Ackerloft ...
madeinflingern auf facebook
- SCHRIFTGRÖSSE +

Neue Ausstellung im Ackerloft "14 A 144" vom 07.02.2015 bis 15.02.2015

In der Zeit vom 07. Februar bis 15. Februar 2015 zeigt die Malerin Ulrike Schnorpfeil im ackerloft in der Ackerstraße 144 (Hinterhof)

die Ausstellung 14 A 144. 


Die Fotos zeigen die Eröffnung der Ausstellung 14 A 144 am Samstag, den 07.02.2015. Auf der Vernissage 

haben die Musiker Edith Glischke (Gesang) und Georg Frangenberg (Kontrabaß) selbst komponierte Stücke vorgetragen.

In der Ausstellung 14 A 144  sind 14 KünstlerInnen mit ihren Werken aus den Bereichen Installation, Objekte, Fotografie und Malerei zu sehen.

Die Entstehungsdaten der Werke erstrecken sich über 3 Jahrzehnte von den 80iger Jahren bis zum Jahr 2015. 

Bilder von alten Schwimmbädern, die heute nicht mehr existieren, zeigt die Becherschülerin Edith Glischke, aufgenommen mit

einer Großbildkamera (13 x 18) und langen Belichtungszeiten von bis zu 20 Minuten. 

Mit "pluie" präsentiert auch Frank Ostrowski eine neue Fotoarbeit (2015), am Computer bearbeitet, die das Thema Radsport

aufgreift und sich mit einen Tour de France - Sieger aus dem Jahr 1906 beschäftigt. Malerei und Fotografie verbindet Christina Puth

in ihren Bildern von Wohnwagen und Holzschuppen, die per Siebdruck in die Bilder gedruckt werden und ein geheimnisvolles

Eigenleben entfalten. Ebenfalls mit Fotografie beschäftigt sich der Richter-Schüler Uwe Priefert, der neben seinen großformatigen

Ölbildern, die sich mit dem Thema Fließen und Veränderung auseinander setzen, neuere Fotoarbeiten gedruckt auf Leinwand präsentiert.

Farblich gedeckter zeigen sich die älteren (1990/1991), farbenstärker die jüngeren (2009), auf große Stoffbahnen gemalten Bilder der Künstlerin

Ulrike Schnorpfeil. Sie verleihen dem weiträumigen ehemaligen Drucksaal der KPD (1956 enteignet und zuletzt als Teppichlager genutzt) eine fast sakrale

Atmosphäre.

Die Malerin Mahssa Askari zeigt vier ihrer Bilder, auf den Frauen von hinten oder angedeutet von vorn zu sehen sind, atmosphärisch dicht durch

die Bearbeitung der Flächen und die Gestaltung des Lichts, so dass teilweise Erinnerungen an den Maler Hopper wachgerufen werden.

Johanna Müller zeigt neue kleinformatige und eher skizzenhafte Bilder von Frauen- und Tierköpfen (2014/2015) sowie ein Bild aus der surrealen Schaffensphase

davor. 

Die Künstlerin Sabine Sommer beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Komposition und schafft bizarre Kombinationen von Früchten, Tieren und

Raumabbildungen, gezeichnet, gemalt und gedruckt. In der neuesten Schaffensperiode (2014/2015) integriert sie die Muster aus gebatikten Stoffen

in ihre Malerei.

Der Schwegler-Schüler Hans Niehus aus Vaals malt ausschließlich mit Aquarell-Farben. Seine Bilder enthalten bewegende und zum Nachdenken anstoßende Geschichten.

Er präsentiert auch ein Werk zum Thema "Je suis Charlie".

Mirela Anura zeigt Papierarbeiten, die an japanische Künstler erinnern, wie sie letztens in der Ausstellung "Monet, Gauguin, von Gogh... Inspiration Japan"

in Essen gezeigt wurden.

Mit dem Raum arbeitet Ail Hwang. Ihr Interesse gilt der Dekonstruktion. In diesen demnächst kernsanierten Räumen des ackerloft vermitteln ihre an den Fenstern 

angebrachten Folien den Eindruck bereits zerstörten Glases in den Fenstern. Damit greift sie das Thema Zerstörung und Wiederaufbau auf.

Ebenfalls mit den Räumlichkeiten arbeitet die junge Künstlerin Paulina Fetter, die für ackerloft vier baufällige Räume durch durchsichtige Plastikbahnen

verbunden hat, die die Räume in ganz neuem "Licht" erscheinen lassen.

Der Künstler Jonas Gerhard bildet in zwei Räumen anhand der Frottagetechnik die Oberflächen der Metallteile von Müllcontainern ab, wobei die

Papierbahnen am Rand in Blütenweiß erscheinen. 

Die Künstlerin Katharina Veerkamp beschäftigt sich mit Intarsienarbeiten. In dieser Ausstellung präsentiert sie zwei große Platten, die durch

eingelegte Bahnen eine erstaunliche Bewegung und Leichtigkeit innerhalb der Kompaktheit und Schwere erfahren. Ergänzt werden die

Werke durch vier kleine weiße Papierarbeiten, die ebenfalls das Thema Leichtigkeit und Kompaktheit aufgreifen.

Die Ausstellung erfährt durch die unterschiedlichen Werke und die eher sparsame Präsentation eine große Tiefe und Spannung.

Die KünstlerInnen danken dem Investor, der fitis gmbh aus Erfurt, für die Möglichkeit, in diesen besonderen Räumen vor dem Abbruch ihre Kunst zeigen zu dürfen.

Zurück